Spanische Sprache

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Die spanische oder auch kastilische Sprache (Spanisch; Eigenbezeichnung: español [espaˈɲol] bzw. castellano [kasteˈʎano]) gehört zum romanischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie und bildet mit dem Aragonesischen, dem Asturleonesischen, dem Galicischen und dem Portugiesischen die engere Einheit des Iberoromanischen.[1] In einer weiter gefassten Sicht kann das Spanische auch noch zusammen mit dem Katalanischen, dem Französischen, dem Okzitanischen und weiteren kleineren romanischen Sprachen wie Norditalienisch in die Westromania eingeordnet werden.

Die Wissenschaft, die sich mit der spanischen Sprache[2] und spanischen Literatur beschäftigt, heißt Hispanistik. Der spanische Sprachraum wird als Hispanophonie bezeichnet. Spanisch ist wegen des historischen Kolonialismus die häufigste Muttersprache auf dem amerikanischen Doppelkontinent und gilt z. B. durch die Funktion als Amtssprache zahlreicher internationaler Organisationen als Weltsprache. (In Spanien selbst ist Spanisch jedoch nicht die einzige Sprache, siehe Sprachen in Spanien). Mit der Pflege der spanischen Sprache weltweit ist das Instituto Cervantes betraut.

Geschrieben wird Spanisch mit lateinischen Buchstaben. Im modernen Spanisch werden zusätzlich der Akut-Akzent für Vokale sowie die beiden Zeichen ñ und ü verwendet. In älteren Wörterbüchern finden sich auch das ch und ll noch als eigenständige Buchstaben.

Am Ende der Punischen Kriege versuchte das Römische Reich, mit dem Sieg über Karthago[3] seinen Einfluss vom Nordosten Hispaniens aus über die ganze iberische Halbinsel schrittweise auszubauen. Die römische Militärpräsenz einerseits und der Ausbau der römischen Verwaltungsstrukturen andererseits führten dazu, dass sich die lateinische Sprache fast in der ganzen iberischen Einflusssphäre verbreitete. Latein wurde zur Amtssprache und dadurch zur dominierenden Verkehrssprache im westlichen Mittelmeerraum. Sodann entwickelte sich ein regionales Volkslatein, sermo vulgaris oder Vulgärlatein,[4] das in der römischen Kaiserzeit von Militärpersonen, den Legionären, aber auch Händlern, Einwanderern aus anderen römischen Provinzen sowie administrativem Personal, den Beamten, gesprochen wurde, sich jedoch vielfach im Hinblick auf phonetische, syntaktische, morphologische und lexikalische Strukturen von der lateinischen Schrift- und Hochsprache unterschied. Dennoch stellte diese verwendete Umgangssprache keine fest umrissene Sprache mit einer definierten Struktur dar.[5][6]

In der Spätantike führten die politischen und ökonomischen Veränderungen letztlich zum Untergang des Römischen Reiches. In der Zeit zwischen 375 und 568 kam es zur Völkerwanderung sowie zur Reichsteilung und Anfang des 7. Jahrhunderts zum Übergang zum Byzantinischen Reich im östlichen Mittelmeerraum. Es folgte die Phase der westgotischen Okkupation und der Ausbreitung des islamischen Herrschaftsbereichs im Süden (al-Andalus) der Iberischen Halbinsel. Dabei hatte die westgotische Kultur[7] weit weniger Einfluss auf die von der Bevölkerung gesprochene und in Entstehung befindliche spanische Sprache, als es durch die islamischen Okkupanten erreicht worden war (siehe Mozarabische Sprache).[8] Im Zeitraum von 711 bis 719 zerstörten die aus Nordafrika kommenden muslimischen Eroberer (Araber und Berber) das Westgotenreich und eroberten fast die gesamte Iberische Halbinsel (Islamische Expansion). Die christliche Rebellion gegen die muslimische Fremdherrschaft begann 718 in Asturien und wurde zum Ausgangspunkt der Reconquista (siehe auch Zeittafel Reconquista). Letztere endete erst im Jahr 1492 mit dem vollständigen Auflösen des letzten muslimischen Herrschaftsbereichs im Emirat von Granada und der Vertreibung der Juden aus Spanien.[9]

Das erste bekannte schriftliche Dokument aus Spanien wurde von einem Mönch im Kloster San Millán de la Cogolla verfasst. Die Glosas Emilianenses, ursprünglich in lateinischer Sprache verfasst, erschienen 964 auf Westaragonesisch (auch Navarro-Aragonesisch), einer iberoromanischen Sprache, die aus dem Vulgärlatein hervorging und eng mit dem Kastilischen verwandt ist. Mit der Reconquista breiteten sich schließlich die Sprachen des Nordens im Süden der Iberischen Halbinsel aus, besonders erfolgreich waren das Kastilische im Zentrum der Halbinsel sowie das Galicische im Westen (siehe auch Alfons VI.).[10]

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts entstand die Historia Roderici, welche die Taten von El Cid zunächst auf Latein erzählte. Später erschien im Jahr 1235 ein handschriftliches und im Altspanischen geschriebenes Epos, El Cantar de Mio Cid.[11][12]

Anschließend kam mit Alfonso X. (dem Weisen) ein vielseitig gebildeter Monarch an die Macht, der sich schon vor seiner Inthronisation durch das Verfassen von Texten auszeichnete. Während seiner Herrschaft vollendete er sein umfangreiches Gesamtwerk mit Themen zu Wissenschaft (Astronomie), Geschichte und Recht. Er war als intellektueller Angelpunkt für die Konsolidierung der spanischen Sprache sowie deren Emanzipation vom Lateinischen bzw. Vulgärlateinischen die herausragende Person im 13. Jahrhundert.[13]

Zur Zeit der katholischen Könige entstanden mit dem bekannten lateinisch-spanischen Wörterbuch Universal vocabulario en latín y en romance (1490) durch Alfonso Fernández de Palencia eine Reihe von Wörterbüchern. De Palencia stützte sich dabei auf das lateinisch-lateinische Wörterbuch Elementarium Doctrinae Rudimentum des aus Italien stammenden Papias, welches um die Jahre 1040 bis 1050 entstanden war, und fügte dem lateinischen Lexikon kastilische Ausdrücke hinzu.[14][15]

Im Jahre 1492 erschien von Antonio de Nebrija die Gramática de la lengua castellana („Grammatik der kastilischen Sprache“). Nebrijas Grammatik war die erste gedruckte Grammatik einer romanischen und nichtklassischen Sprache.[16] Der Chilene Andrés Bello beschäftigte sich ebenfalls sprachwissenschaftlich. Seine Befürchtung war, die spanische Sprache könne in den nun unabhängigen Ländern Hispanoamerikas eine ähnliche Entwicklung nehmen, wie es das Lateinische mit ihrer Aufsplitterung in die verschiedenen romanischen Sprachen nahm. Sein erklärtes Ziel war demnach, mit seiner Grammatik zur Einheit der spanischen Sprache beizutragen.

Esteban de Terreros y Pando, ein jesuitischer spanischer Philologe und Lexikograph während der Zeit der Aufklärung, erstellte ein kastilisches Wörterbuch, das Diccionario castellano con las voces de ciencias y artes,[17] dessen erster Band 1786 gedruckt wurde.[18]

Die Real Academia Española ist seit dem Jahr 1713 die maßgebliche Institution für die Pflege der spanischen Sprache. Ein Gründungsdirektor war Juan Manuel Fernández Pacheco. Regelmäßig erscheinen unter dem Dach ihres Hauses Wörterbücher, Grammatiken und orthographische Wörterbücher. Die Akademie stellt eine der wichtigsten Quellen der spanischen Sprachgeschichte dar. Ihre Vorgaben sind im Schulunterricht und Behördengebrauch Spaniens und der spanisch sprechenden Länder Amerikas verbindlich. In der Umgangssprache wird sie ohne den Zusatz Española häufig Real Academia de la Lengua („Königliche Akademie für Sprache“) genannt.[19] 1771 wurde die erste Grammatik der Akademie veröffentlicht.

Das Spanische respektive Kastilische entwickelte sich aus einem im Grenzgebiet zwischen Cantabria, Burgos, Álava und La Rioja gesprochenen lateinischen Dialekt zur Volkssprache Kastiliens (die geschriebene Sprache blieb dagegen lange das Lateinische). Davon wurde dann der Name castellano (Kastilisch) abgeleitet, der sich auf den geographischen Ursprung der Sprache bezieht.

Die andere Bezeichnung, español (spanisch), stammt von der mittelalterlichen lateinischen Bezeichnung Hispaniolus beziehungsweise Spaniolus (Diminutiv von „Spanisch“) ab. Ramón Menéndez Pidal befürwortet eine weitere etymologische Erklärung: Die klassische Form hispanus oder hispanicus habe im Vulgärlateinischen das Suffix -one erhalten (wie etwa in den Begriffen bretón (Bretonisch), frisón (Friesisch) usw.) und sich von hispanione zum altkastilischen españón gewandelt, „das sich durch die Dissimilation der beiden Nasale bald zu español weiterentwickelte, mit der Endung -ol, das nicht gebraucht wird, um Nationen zu bezeichnen“.[20]

Historische und sozioökonomische Entwicklungen und seine weit verbreitete Verwendung als Verkehrssprache machten das Kastilische zur Lingua franca der gesamten iberischen Halbinsel in Koexistenz mit anderen dort gesprochenen Sprachen: Man vermutet, dass gegen Mitte des 16. Jahrhunderts bereits etwa 80 % der Spanier Kastilisch sprachen.[21]

Durch die Eroberung Amerikas, das als Privatbesitz in den Händen der kastilischen Krone war, dehnte sich die spanische Sprache über den halben Kontinent aus, von Kalifornien bis Feuerland.

In spanischsprachigen Ländern finden sich für das Hochspanische die Begriffe español und castellano parallel, während in nichtspanischsprachigen die Sprache fast ausschließlich als „Spanisch“ (englisch Spanish, französisch espagnol, italienisch spagnolo, arabisch لغة إسبانية, DMG luġa isbāniyya etc.) bezeichnet wird.

In Südamerika wird tendenziell castellano bevorzugt, wohingegen in Mittelamerika, Mexiko und den USA eher español gebräuchlich ist. Die Verfassungen von Spanien, Bolivien, Ecuador, El Salvador, Kolumbien, Paraguay, Peru und Venezuela verwenden den Begriff castellano; Guatemala, Honduras, Kuba, Mexiko, Nicaragua und Panama español. In Spanien sind beide Bezeichnungen üblich. Die Real Academia Española empfiehlt außer in Situationen, in denen es gerade um die Unterscheidung zu den anderen in Spanien vorkommenden eigenständigen Sprachen (Katalanisch, Baskisch, Galicisch etc.) geht, die Verwendung von español.

Der Begriff castellano wird darüber hinaus auch als Benennung für den im Mittelalter in Kastilien gesprochenen romanischen Dialekt (aus dem das moderne Spanisch hervorgegangen ist) und für den heutzutage in dieser Region gesprochenen Dialekt verwendet. In Spanien ist die Entscheidung für die Verwendung des einen oder anderen Begriffs gelegentlich politisch motiviert.

Spanisch wird von gegenwärtig (2017) um die 440 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen und ist damit nach Chinesisch die am zweitweitesten verbreitete Muttersprache und nach Englisch die zweitweitest verbreitete Weltsprache[22][23][24] im engeren Sinne von deren Definition.[25] Inklusive Zweitsprachler beläuft sich die Sprecherzahl (2017) auf 512 bis 572 Millionen[23][24][26] Damit nimmt Spanisch – nach Englisch, Mandarin und Hindi – den vierten Platz der weltweit meistgesprochenen Sprachen ein. Die meisten Spanisch-Sprecher leben in Mexiko, der Karibik, Süd- und Mittelamerika sowie in Spanien. In den Vereinigten Staaten leben (Stand 2017) rund 58 Millionen Sprecher[24], damit liegen die USA nach Mexiko und noch vor Kolumbien und Spanien weltweit an zweiter Stelle. Obwohl die Sprache in keinem Bundesstaat Amtsstatus hat, liegt die Zahl der Sprecher in einigen US-Bundesstaaten des Südwestens wie beispielsweise in New Mexico oder Kalifornien, aber auch in Texas bei über 30 %. In Belize (> 55 % im Jahr 2010[26] gegenüber 46 % im Jahr 2000[27]), Marokko (knapp 5 % im Jahr 2017)[24][28], Westsahara sowie in Trinidad und Tobago wird Spanisch von einem großen Bevölkerungsanteil gesprochen. Einer Studie von 2015 zufolge (Ethnologue 2015) steht das Spanische mit 399 Millionen Muttersprachlern an zweiter Stelle hinter Mandarin.[29] In portugiesischsprachigen Ländern wie Portugal und Brasilien wird das Spanische aufgrund der sprachlichen Nähe oft verstanden, auch wenn die Portugiesischsprecher die Sprache selbst nicht sprechen. Umgekehrt ist das Portugiesische für nicht sprachkundige Spanischsprecher wegen seiner phonetischen Eigenheiten allerdings kaum verständlich. In sprachlichen Kontaktzonen in Südamerika sind Mischdialekte entstanden, die teils als „Portuñol“ bezeichnet werden.

Mit über 21 Millionen Lernenden ist Spanisch nach Englisch außerdem (zusammen mit Französisch und Mandarin) die weltweit am zweithäufigsten erlernte Fremdsprache.[26] Als supranationale Amts- bzw. Arbeitssprache dient Spanisch in der Europäischen Union, in der Afrikanischen Union, in der Organisation Amerikanischer Staaten, in der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten, in der Union Südamerikanischer Nationen, im Zentralamerikanischen Integrationssystem sowie bei den Vereinten Nationen.

In der Verfassung des Königreichs Spaniens vom 29. Dezember 1978 wird im Art. 3 folgender Wortlaut wiedergegeben:

In einem Grundsatzurteil[30] hat das spanische Verfassungsgericht Tribunal Constitucional hierzu entschieden: Nach Absatz 1 kann sich jeder Bürger im Verkehr mit jeder öffentlichen Institution (unabhängig davon, ob sie in Trägerschaft des Staates, einer Autonomen Gemeinschaft, einer Provinz oder einer Kommune steht) des Kastilischen bedienen und hat Anspruch darauf, dass ihm in dieser Sprache geantwortet wird. Umgekehrt folgt nach Absatz 2 aus der Statuierung einer zusätzlichen regionalen Amtssprache, dass dies dann nicht nur für die Behörden der Autonomen Gemeinschaft selbst, sondern auch für die staatlichen Behörden in dieser Region gilt. Mit anderen Worten: So wie es regionalen Behörden verwehrt ist, das Kastilische nicht zu akzeptieren, ist es den staatlichen Institutionen in den Regionen (wie Gerichten, der Policía Nacional oder der Guardia Civil) verboten, die jeweilige regionale Amtssprache nicht zu akzeptieren.

Im Königreich Spanien ist die Real Academia Española (RAE) für die Pflege der spanischen Sprache maßgeblich. Ihre 46 Mitglieder sind auf Lebenszeit berufene bekannte Autoren des Landes. Sie kooperiert mit den entsprechenden Akademien der anderen spanischsprechenden Länder in der Asociación de Academias de la Lengua Española. Die Asociación de Academias de la Lengua Española wurde 1951 in Mexiko gegründet, hat ihren Sitz jedoch in Madrid. Sie umfasst 22 bestehende nationale Akademien der spanischen Sprache unter der Führung der Real Academia Española. Hierin zeigt sich, dass Spanisch eine plurizentrische Sprache ist.[31][32]

Das Instituto Cervantes wurde 1991 vom spanischen Staat mit dem Ziel gegründet, die spanische Sprache zu fördern und zu verbreiten sowie die Kultur Spaniens und aller spanischsprachigen Länder im Ausland bekannt zu machen.

Die Vereinigung Asociación para la Enseñanza del Español como Lengua Extranjera (ASELE) ist eine am 30. Januar 1987 in Madrid von Fachleuten gegründeter Verband zur Förderung der spanischen Sprache für Nicht-Muttersprachler.

Das Instituto Caro y Cuervo, es wurde im Jahre 1942 per Gesetz gegründet, ist ein kolumbianisches Forschungsinstitut für spanische Literatur, Philologie und Linguistik mit Sitz in Bogotás Stadtbezirk La Candelaria.

Das Spanische lässt sich ungefähr in folgende Entwicklungsabschnitte (Sprachstufen) unterteilen:

In diesen Perioden und deren Vorfeld unterlag es mehreren Beeinflussungen. Teilweise wird die Kategorie des vorklassischen Spanisch (español preclásico), von 1500 bis 1560, ergänzt.[33]

Das Baskische ist, so der aktuelle Forschungsstand, mit keiner anderen bekannten Sprache bewiesenermaßen genetisch verwandt. Es ist eine sogenannte isolierte Sprache. Baskisch konnte sich im westlichen Pyrenäengebiet Spaniens (in den Autonomen Gemeinschaften Baskenland und Navarra) und Frankreichs (französisches Baskenland) über Jahrtausende gegen verschiedene indogermanische Sprachen behaupten, darunter das Keltische, das Lateinische und die heutigen romanischen Sprachen. Inwieweit seine ursprüngliche Ausdehnung auf der iberischen Halbinsel aussah bleibt hypothetisch. Das Baskische ist der einzige sprachliche Überrest aus jener Epoche. Einige Einflüsse scheinen die romanischen Sprachen geprägt zu haben, so etwa, dass die zwei benachbarten romanischen Sprachen, das Spanische aber stärker noch die südwestokzitanische Regionalsprache Gaskognisch, eine Reduktion des lateinischen „f“ zu „h“ aufweisen, das in der spanischen Hochsprache heute verstummt ist. Dieses Phänomen wird auf den Einfluss des Baskischen zurückgeführt, zum Vergleich der spanische Ortsname Fuenterrabia, baskisch Hondarribia, hoch-aragonisch Ongotituero.

Das Baskische ist ein Adstrat, denn keine der Sprachen wurde aufgegeben. Auf baskischen Einfluss ist folgendes Phänomen zurückzuführen: Ersatz des anlautenden „[f]“ durch „[h]“, das jedoch im weiteren Verlauf ganz wegfiel (farina → harina, factus → hecho, filius → hijo, furnus → horno).

Die ältesten historisch ermittelten Bewohner der Iberischen Halbinsel waren die Iberer (Iberische Sprache). Um 600 v. Chr. wanderten keltische Stämme (Keltische Sprachen) über die Pyrenäen ein, die sich daraufhin mit den Iberern zu den Keltiberern vermischten. Gibt eine Bevölkerung unter dem Einfluss einer neuen Sprache die eigene nach einer Periode der Zweisprachigkeit zu Gunsten der prestigeträchtigeren neuen Sprache auf, wirken sich dennoch Sprechgewohnheiten auf diese aus. Man bezeichnet die aufgegebene Sprache dann als Substrat.

Das Keltiberische wirkte sich nach Übernahme des Lateinischen wie folgt aus:

Im 3. Jahrhundert v. Chr. begannen die Römer mit der Eroberung der Iberischen Halbinsel. Zu jener Zeit wurden hier unter anderem Iberisch, Keltiberisch, Baskisch, Tartessisch, Lusitanisch sowie vor allem in Küstenorten Punisch und Griechisch gesprochen. Seit dem Kaiser Augustus befand sich die gesamte Halbinsel in römischer Hand.[34]

Durch eine starke Militärpräsenz und durch zahlreiche römische Beamte verbreitete sich die lateinische Sprache sehr schnell. Latein wurde so über den Weg des Vulgärlateins[35] zu der kulturbestimmenden Umgangssprache, welche die ursprünglichen iberischen Sprachen allmählich zurückdrängte. Einzig in den westlichen Pyrenäen stieß das Lateinische auf stärkeren Widerstand, sodass die Ursprache Baskisch dort erhalten blieb.

Als die Westgoten 414 in Spanien einfielen, wurde bereits auf der gesamten Halbinsel Latein mit lokaler Färbung gesprochen. Obwohl die Westgoten die darauffolgenden drei Jahrhunderte Spanien beherrschten, beeinflussten sie Sprache und soziales Leben lediglich in geringem Maße (nur etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung waren Goten). Ein Grund dafür, dass sich Romanen und Goten nicht vermischten, war hauptsächlich religiöser Natur: Die Romanen waren Katholiken, die Goten Arianer. Nachdem im Jahr 589 König Rekkared I. mit seinem Volk zum Katholizismus übertrat, verschwand das Gotische bald vollkommen.

Dennoch gibt es einige Wörter im Spanischen, die germanischen Ursprungs sind (z. B. ganso). Man nimmt aber an, dass diese nicht durch die Goten, sondern schon vorher durch die Römer, die in Gallien mit germanischen Stämmen in Berührung gekommen waren, nach Spanien gebracht wurden.

Auf die Sprache der Westgoten geht wahrscheinlich auch die Endung -ez vieler heutiger spanischer Familiennamen zurück (siehe Patronym).[36] Sie hatte die Bedeutung „Sohn von“ (vgl. isl. -son), so war Rodríguez der Sohn von Rodrigo (Roderich). Beispielhaft sind die Könige von Navarra aus dem Haus Jiménez von 905 bis 1076: Auf den Begründer der Dynastie Sancho I. Garcés folgten nacheinander García I. Sánchez, Sancho II. Garcés, García II. Sánchez, Sancho III. Garcés, García III. Sánchez und Sancho IV. Garcés, wobei der Nachfolger jeweils der Sohn des Vorgängers war.

Einen dauerhafteren Einfluss auf das Vokabular des Spanischen hatten die maurischen Eroberer, die 711 von Afrika aus ihre Expansion nach Osten und Norden der Halbinsel begannen. Sie besetzten die ganze Iberische Halbinsel mit Ausnahme des Kantabrischen Gebirges, wo Gruppen der christlichen Urbevölkerung Zuflucht suchten und von wo die spätere Rückeroberung („Reconquista“) ausging.

Als im Jahr 1492 diese Rückeroberung mit dem Fall von Granada abgeschlossen war, waren bis dahin viele arabische Wörter in das Spanische gelangt. Viele dieser Wörter kamen ursprünglich gar nicht aus dem Arabischen, sondern aus anderen Sprachen und wurden nur über das Arabische vermittelt. Nach Auswertung des Wörterbuches der Real Academia Española von 1995 enthält das heutige Spanisch noch 1285 Entlehnungen aus dem Arabischen, die „Arabismen“.[37] Somit ist das Spanische die romanische Sprache mit den meisten arabischen Lehnwörtern.

Es handelt sich dabei nicht nur um Kulturbegriffe, sondern auch um Bezeichnungen für Begriffe des alltäglichen Lebens, z. B. aceite „Öl“, aceituna (auch: oliva) „Olive“, alfombra „Teppich“. Auch azafata („Flugbegleiterin“, das Wort wurde reaktiviert) ist arabischen Ursprungs. Das Wort ojalá („hoffentlich“) ist eine hispanisierte Form der arabischen Redewendung Inschallah (ان شاء الله) und bedeutet eigentlich „So Gott will“.

Arabische Lehnwörter und ihre Ableitungen finden sich in den folgenden Wortschatzbereichen: Verwaltung und Staatswesen, Heerwesen, Münzprägung, Naturwissenschaften, Landwirtschaft (Ackerbau, Bewässerungsanlagen), Hausrat, Kleidung, Speisen, Flora und Fauna sowie weiteren. Ein beträchtlicher Teil dieser Wörter stammt ursprünglich aus dem Persischen, dem Aramäischen, aus indischen Sprachen (z. B. ajedrez aus čaturaṅga, über das persische chatrang und das arabische shatranj), dem Griechischen (z. B. guitarra über arabisch qiθārā, aus griechisch κιθάρα) oder sogar dem Lateinischen (z. B. alcázar aus lateinisch castra) und ist nur mittels des Arabischen und in arabischer Form ins Spanische gelangt.

Im Gegensatz zu anderen Sprachen, die bei der Übernahme arabischer Wörter den arabischen Artikel al (ال) abtrennten, findet sich in vielen Lehnwörtern im Spanischen jenes al wieder etwa bei „Zucker“ (spanisch azúcar, italienisch zucchero, arabisch السكر as-sukkar – hier wird das (l) des Artikels assimiliert).[38]

Vor allem die lateinamerikanischen Dialekte des Spanischen enthalten eine Vielzahl von Ausdrücken indigener Sprachen. Wortbeispiele:

Aus dem nichtklassischen Vulgärlatein entwickelten sich mit der Zeit unter verschiedenen geographischen und ethnographischen Einwirkungen unterschiedliche romanische Dialekte. Einer dieser Dialekte, das Kastilische, entstand in einer schwach romanisierten Gegend Nordspaniens, im Grenzgebiet der heutigen spanischen Provinzen Burgos, La Rioja, Vizcaya und Álava. Dieser Dialekt Altkastiliens zeichnet sich dadurch aus, dass er stärker von den vorromanischen Sprachen geprägt war und später durch politische Umstände zur Schrift- und Nationalsprache Spaniens wurde.

Es waren namentlich die Grafen Altkastiliens, die in andauernden Kämpfen gegen die Araber ihr Staatsterritorium nach Süden hin erweiterten. Im Verlauf dieser Reconquista-Bewegung schob sich das Altkastilische wie ein Keil in den übrigen romanischen Sprachraum hinein und drängte die anderen Sprachformen an die westliche (Asturisch-Leonesisch und Galicisch, aus dem sich später Portugiesisch entwickelte) und östliche (Aragonesisch, Katalanisch) Peripherie des Landes ab, wodurch sich der Bereich der kastilischen Sprache enorm vergrößerte. In den von den Mauren eroberten Gebieten verdrängte sie danach das Arabische und das Mozarabische (romanische Dialekte, die in den maurisch beherrschten Ländereien von den Christen artikuliert, aber in arabischer Schrift geschrieben wurden).

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde Kastilien zum Königreich ausgerufen und Toledo 1085 zur Hauptstadt bestimmt. Daraufhin etablierte sich die kastilische Mundart zur Hof- und Umgangssprache des jungen Königreichs, weshalb das gegenwärtige Spanisch toledanische Färbung innehat. Von sprachpolitischer Bedeutung sind die Reformen Ferdinands III. (1217–1252) und Alfons X. (1252–1282), durch die das Lateinische in seiner urkundlichen Benutzung abgeschafft wurde und das Kastilische dessen Funktion übernahm. Während des ausgehenden Mittelalters verbreitete sich dann das Kastilische nicht nur als Schriftmedium, sondern auch verbal außerhalb Kastiliens.

Im Jahr 1713 entstand nach französischem Vorbild schließlich die Real Academia de la Lengua, die als anerkannte Autorität in Sprachfragen gilt. Zwischen 1726 und 1739 wurde das Diccionario de Autoridades herausgegeben und im Jahr 1771 erschien die erste Grammatik. Heute gibt die Akademie in Zusammenarbeit mit den Sprachakademien der anderen spanischsprachigen Länder unter anderem das Wörterbuch Diccionario de la Lengua Española und das umfangreiche Grammatikwerk Nueva Gramática de la Lengua Española heraus.

Die Rechtschreibung des Spanischen verfolgt das Ideal, Laut für Laut das gesprochene Wort nachzubilden. So werden häufig übernommene Fremdwörter in ihrer Schreibung derart angepasst, dass sich die Aussprache wieder automatisch ergibt (Beispiele: englisch bacon wird zu spanisch beicon oder englisch football wird zu spanisch fútbol). Bei den lateinamerikanischen Varianten gilt dies nur mit Einschränkungen (teilweise werden Buchstaben anders ausgesprochen, wenn das Wort indianischen Ursprungs ist, besonders ll und x).

Ein besonderes Merkmal der spanischen Sprache ist es, Fragen und Ausrufesätze mit dem ¿ (signo de interrogación) bzw. dem ¡ (signo de exclamación, manchmal auch signo de admiración) einzuleiten. Dies geschieht sonst nur in der asturischen und der galicischen Sprache. Das Fragezeichen wurde von der Real Academia Española 1754 in der zweiten Edition der Orthografie eingeführt.[39]

Das umgekehrte Ausrufezeichen¡“ für die Spanische Sprache liegt in ISO 8859-1 und Unicode auf Code 161 (U+00A1) und lässt sich unter Windows auf jeder Tastatur über Alt + 173 auf dem Nummernblock beziehungsweise Alt + 0161 erzeugen. Bei einem Macintosh wird dieses durch Alt + 1/! erzeugt, unter Linux/X11 durch + AltGr + 1/!. Ein umgedrehtes, kopfstehendes Fragezeichen¿“ kann wie folgt eingegeben werden; unter Windows mit deutscher Belegung mittels der Tastenkombination Alt+168 dabei müssen zwingend die Ziffern des sog. Ziffernblocks benutzt werden oder Alt+0191. Auf dem Macintosh wird es durch Alt + ß/? erzeugt, unter Linux mit + AltGr + ß/? .

Das Spanische kennt fünf Monophthonge.

Das Spanische kennt 24 Konsonanten, wobei die Frikative [β ð ɣ] und die Plosive [b d g] Allophone der Phoneme /b d g/ sind. Zum Deutschen unterschiedliche Konsonanten sind das ñ ([ɲ]) und die beiden Digraphen ll ([⁠ʎ⁠]) und ch ([t͡ʃ]).

Mundartlich wird s vor Verschlusslauten manchmal wie h ausgesprochen, z. B. España („Spanien“) als ɛhˈpaɲa. Eine Unterscheidung der Laute /ʎ/ und /ʝ/ bzw. /j/ erfolgt nicht im gesamten spanischsprachigen Raum, vor allem nicht in Lateinamerika, was am Yeísmo deutlich wird. In Spanien selber wird ll mundartlich manchmal wie d͡ʑ oder d͡ʐ ausgesprochen.

Das Spanische weist über 50 konjugierte Formen pro Verb auf, mit Endungen für Personalformen, Tempus und Aspekt, aber eine eingeschränkte Flexion von Substantiven und Determinativen.[42] Letztere zeigen nur zwei grammatische Geschlechter sowie Singular- und Pluralformen.

Die Wortstellung des Spanischen ist grundsätzlich Subjekt-Verb-Objekt, erlaubt aber viel Variation. Ein Personalpronomen als Subjekt kann wegfallen, d. h. Spanisch ist eine Pro-Drop-Sprache. Die Merkmale des Subjekts werden dann nur von der Verbform angezeigt. Das Spanische besitzt ferner ein System von unselbständigen (klitischen) Objektpronomen, wie es auch für die anderen romanischen Sprachen typisch ist.

[44][45]

Für die Produktion neuer Wörter aus vorhandenen Wörtern, also die Wortbildung, formación de palabras werden zwei Varianten unterschieden: Wortableitung (Derivation, derivación) und Wortzusammensetzung (Komposition, composición).

Im Bereich der Lehnwörter bzw. Entlehnung, so etwa in der Begrifflichkeit der elektronischen Datenverarbeitung, zeigt sich ein großer Einfluss der englischen Sprache. So weist vor allem der Internetwortschatz im Spanischen eine hohe Anzahl von Anglizismen oder angloamerikanisch geprägten spanischen Wortschöpfungen auf.[46]

Durch den Gebrauch folgender Präfixe können Worte mit negativer Bedeutung, als Ausdruck einer syntaktischen Negation (siehe im Gegensatz hierzu die Adverbien der Verneinung), entstehen:

Als Basislexeme für die negative Wortbildung dienen Substantive, Adverbien, Verben und Adjektive. Wortarten welche allesamt zu den Autosemantika zählen. Dabei sind einige Worte in der Lage jeweils zwei unterschiedliche Präfixe zu binden. Beispiel: in-moral und a-moral.[47]

Neben der Verbreitung in Europa wird Spanisch ebenfalls in Asien, d. h. auf den Philippinen gesprochen. Viele Inseln, Ortschaften sowie die Filipinos und das Land selbst tragen spanische Namen, die aus der kolonialen Epoche herrühren.

Am weitaus bedeutsamsten ist Spanisch in Amerika, indem es in den meisten Ländern als Muttersprache gesprochen wird. Da sie dort ein sehr großes Gebiet einnimmt und da seit der Kolonialisierung durch die Spanier bereits Jahrhunderte vergangen sind, weist die spanische Sprache auf den Großen Antillen und im übrigen Lateinamerika gewisse Abweichungen zum europäischen Spanisch auf. Diese sind in der Schrift- und Verkehrssprache nicht allzu groß, wohingegen sich Umgangssprache und Dialekte der einzelnen Länder teilweise recht deutlich unterscheiden, und zwar nicht nur in der Aussprache, sondern auch im Vokabular.

Im grammatikalischen Bereich sind bis auf die Eigenheiten in der Verwendung der Vergangenheitstempora (Dominanz des Indefinido), der Nichtexistenz von Vosotros und dem Voseo (nur regional geprägt) keine nennenswerten Besonderheiten festzustellen.

Demgegenüber haben einige Wörter durchaus einen Bedeutungswandel vollzogen. Manche Abweichungen sind konkret auf den Einfluss indigener Sprachen zurückzuführen, der in den einzelnen Regionen unterschiedlich intensiv ausgestaltet ist. Vorrangig in Mexiko, der Karibik, Zentralamerika und Venezuela spürbar sind auch die Einflüsse des US-amerikanischen Englischen auf den Wortschatz des Spanischen, die sich wesentlich stärker niederschlagen als in Europa. Generell lässt sich in Spanien der lateinamerikanische Wortschatz als archaischer, verglichen mit dem kontinentaleuropäischen, beschreiben. In Lateinamerika wird dagegen das iberische Spanisch als altmodisch und harsch empfunden.

Ein charakteristisch-markantes Erkennungszeichen lateinamerikanischer Sprecher ist die vom europäischen Spanisch stark abweichende Sprachmelodie. Die Unterschiede in dieser Beziehung sind jedoch zwischen dem andinen Spanisch, den La-Plata-Dialekten, Mexiko und Zentralamerika sowie den karibischen Dialekten praktisch ebenso groß wie zum Kontinentalspanischen, sodass sich allgemeine Regeln nur schwer definieren lassen.

Obgleich Aussprache und Wortschatz zwischen den und ebenso in den einzelnen lateinamerikanischen Ländern mitunter stark variieren, lassen sich doch einige Hauptunterschiede zwischen der Sprache Mexikos und Süd- und Mittelamerikas und dem europäischen Spanischen festhalten.

Es gibt viele Abweichungen zwischen dem europäischen und dem lateinamerikanischen Wortschatz und überdies auch innerhalb Lateinamerikas von Land zu Land diverse semantische Eigenarten. Sie betreffen hauptsächlich die Umgangssprache und Begriffe des täglichen Lebens. Ernsthafte Verständigungsprobleme zwischen Sprechern (und ihrem mentalen Lexikon) aus verschiedenen europäischen und amerikanischen Teilarealen des spanischen Sprachraums gibt es in der Regel jedoch kaum.

Viele lateinamerikanische Aussprachebesonderheiten erinnern an südspanische Dialekte und sind in erster Linie gerade deswegen präsent, weil im 16. und 17. Jahrhundert die meisten spanischen Einwanderer aus dem Süden Spaniens (v. a. Extremadura und Andalusien) kamen (siehe auch Andalusischer Dialekt).

Spanisch hat z. T. andere Varianten und Mischformen entwickelt.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

Todos los seres humanos nacen libres e iguales en dignidad y derechos y, dotados como están de razón y conciencia, deben comportarse fraternalmente los unos con los otros.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“

Beispiele gesprochen von einem Einwohner Madrids:

Zwei Beispiele aus dem Buch Der kleine Prinz deuten die Unterschiede der europäischen und amerikanischen Aussprache an. Sie stammen aus zwei unterschiedlichen Übersetzungen des französischen Originals:

Mit den typischen Fehlern, die beim Erlernen und Übersetzen der spanischen Sprache auftreten können, beschäftigen sich folgende Beiträge:

Allgemein

Spanische Sprachwissenschaft

Spanische Wortschätze

Spanische Grammatiken

Didaktik

Spanische Varietäten und Mundarten

  • Spanisch als Landessprache
  • Inoffiziell, gesprochen von 25 % der Bevölkerung
  • Inoffiziell, gesprochen von 10–20 % der Bevölkerung
  • Inoffiziell, gesprochen von 5–9 % der Bevölkerung
  • Spanisch-basierte Kreolsprachen
  • Beziehungen und Verwandtschaften der romanischen Sprachen (Romania)
    Sprachräumliche Entwicklung Südwesteuropas im 2. Jahrtausend n. Chr.
    Die spanische Sprachakademie in Madrid, die Real Academia Española
    Porträt des Antonio de Nebrija
    Eine Seite aus der Historia Roderici, in welcher die Taten von El Cid erzählt werden.
    Rekonstruierte Sprachräume um 300 v. Chr.
    Römische Eroberung der Iberischen Halbinsel, 218–19 v. Chr.
    EU-weite Spanischkenntnisse (laut Eurobarometer 2006)
    Dreisprachige Werbetafel in Barcelona (Detail). Das öffnende Ausrufezeichen wird nur im Spanischen verwendet, nicht in der Regionalsprache (Katalanisch).
    Vokaltrapez[40] für die spanische Sprache
    Messungen der ersten Formanten der spanischen Vokale (Bradlow, 1995); in Zuordnung zu den Frequenzen (Hz) (Artikulation)