New Yorker Hafen

Der Hafen von New York (englisch New York Harbor bzw. Port of New York and New Jersey) an der Ostküste der Vereinigten Staaten gelegen, umfasst die Gesamtheit der sieben größeren derzeit genutzten und einiger historischer Hafenanlagen und die Gesamtheit des Naturhafens an der Mündung des Hudson in den Atlantik (Tidehafen). Dazu zählen auch zwei Freihandelszonen. Der Begriff beschreibt also geografisch eine Region und ist keine einzelne Institution und auch nicht auf das Stadtgebiet New Yorks begrenzt (eher richtig wäre: eine Mehrzahl von Institutionen). Allerdings wird der Begriff „New York Harbor“ im alltäglichen Sprachgebrauch oft auch nur für die Anlagen der gemeinsamen Behörde der beiden US-Nachbarstaaten, der Port Authority of New York and New Jersey (PANYNJ) verwendet. Diese interstaatliche Behörde ist jedoch nicht für alle den Hafenraum betreffenden Aspekte zuständig. Größte Städte an der Hudsonmündung sind heute New York City, Jersey City und Newark.

Nach dem Güterumschlag ist er als Ganzes der drittgrößte – jedoch nach seiner Fläche der größte Hafen der Vereinigten Staaten. Er dient sowohl als internationaler Tiefsee- und über den Hudson auch als Binnenhafen für Teile des Nordostens der Vereinigten Staaten und den Osten Kanadas.

New Yorks heutige wirtschaftliche Bedeutung hängt mit seiner Nutzung für den Warenumschlag an der Ostküste und den Personentransport zusammen. Mit der Fertigstellung des Eriekanals wurde 1825 ein günstiger Transportweg zu den Großen Seen erschlossen und New York stieg zum wichtigsten Handelshafen der Ostküste auf. Außerdem war und ist die Stadt ein Hauptort der Einwanderung in die Vereinigten Staaten. Millionen von Einwanderern kamen auf Schiffen hierher und passierten seine Anlagen, von denen Ellis Island eine relativ neue ist. Nach der früher bedeutenderen Einwanderung dominiert heute der Tourismus die Personenschifffahrt im New Yorker Hafen.

Bei der Einfahrt nach New York durchquert man von der Lower New York Bay kommend die Narrows unter der Verrazzano-Narrows Brücke (1964) hindurch ins Hauptbecken der Upper New York Bay mit den beiden bekanntesten Inseln New Yorks (nach Manhattan selbst; Ellis und Liberty Island mit der Freiheitsstatue) hin zu den verschiedenen Ankerplätzen. Historisch ist die Zufahrt in das Gewässer aus verschiedenen Gründen als gefährlich bekannt. Vor allem der Nebel und die je nach Windrichtung in den fast rechtwinkligen Trichter der Lower Bay auflaufenden Sturmfluten sind gefürchtet.[2] Der Hudson Canyon, ein voreiszeitliches unterseeisches Delta, das zentral in die Bucht hinausläuft, gilt als Schiffsfriedhof.

Der Hafen von New York liegt an der vom Hudson und der Hudsonmündung gebildeten Grenze der US-Bundesstaaten New York und New Jersey an der Ostküste Nordamerikas. Prägend für die Landschaft ist heutzutage das Stadtgebiet New York Citys.

Das Gebiet ist im weiteren Sinn Teil der Atlantischen Küstenebene Nordamerikas. Südlich folgen an der Küste als weitere natürliche Einschnitte die Delaware und die Chesapeake Bay und viele weitere Häfen bis Florida. Nordöstlich des Hafengebiets schließen die Insel Long Island und der Long Island Sound an.

Neben dem Hudson River münden in der Region der Shrewsbury River, Hackensack River, Passaic River, Elizabeth River, Rahway River und Raritan River in den Atlantik. Aus dem Bundesstaat New York sind dies der Bronx River, Coney Island Creek, Fresh Kills, Gowanus Canal (1867; ursprünglich Gowanus Creek bei Red Hook), Hook Creek, Hutchinson River, Luyster Creek, Main Creek und der Newtown Creek.

Die größeren Gewässer (-Abschnitte) im Hafen von New York sind weiter:

Eine Definition des Hafengebiets von New York lautet: „… die New York-Bucht mit der Jamaica-Bucht, die Stadt New York südwestwärts bis New Brunswick und westwärts bis Newark einschließlich. Im Norden reicht es den Hudson aufwärts bis ½ sm südlich von Tarrytown und nach Nordosten bis einschließlich Port Chester am Long Island-Sund. Die südöstliche Seegrenze läuft ungefähr von East Rockaway Inlet … nach Sandy Hook.“[3] Zu einzelnen Gewässerabschnitten folgen nun knappe Beschreibungen (falls kein deutschsprachiger Artikel dazu vorliegt, bitte in der englischsprachigen Ausgabe vergleichen):

Der Long Island Sound ist eine west-östlich ausgerichtete Bucht des Atlantiks an der Ostküste Nordamerikas von ca. 190 Kilometer Ausdehnung; die Bucht liegt weitgehend hinter der vorgelagerten Insel Long Island, die zum US-Bundesstaat New York gehört. Ein kleiner Teil zählt zum Stadtgebiet NYC. Der Staat Connecticut bildet ihr Nordufer. In die Bucht münden viele Gewässer, am bekanntesten ist davon der Connecticut River bei Old Saybrook. Im Osten stößt sie an das Gebiet der Bronx (NYC) und ist mit dem East River, einer Bucht nordöstlich von Manhattan, etwa bei der Flushing Bay verbunden. Seewärts geht sie auf der Höhe von New London (Connecticut) in den Block Island Sound über.

Die Narrows (auf dt. also die Engstelle) genannte Meerenge an der südöstlichen Flussmündung ist der wichtigste Zugang zum Hafen und liegt zwischen der Upper und der Lower New York Bay. Sie trennt zumindest optisch das Meer vom Binnengewässer. Die darüber gewölbte Verrazzano-Narrows Brücke löste bei ihrer Fertigstellung 1964 die Golden Gate Bridge in San Francisco als längste Hängebrücke der Welt ab. Im Jahr 1981 verlor sie diesen Titel an die Humber-Brücke in Großbritannien. Mittig hat die Narrows eine (gezeitenabhängige) Durchfahrtshöhe von 66,2 m (217 ft). Auf der Brooklyn-Seite nimmt sie den Verkehr vom Belt Parkway und den Brooklyn-Queens Expressway auf und auf der Seite von Staten Island den vom Staten Island Expressway.

In der Newark Bay (New Jersey) fließen von Westen der Passaic und von Norden der Hackensack zusammen. Sie liegt westlich vom Hudson und ist über den Kill Van Kull mit ihm und der Upper New York Bay verbunden. In ihr befinden sich zahlreiche Hafenanlagen. Die wichtigste ist auf dem Westufer der Containerterminal des Port Newark-Elizabeth Marine Terminal auf dem Stadtgebiet von Newark. Im Osten wird sie vom Gemeindegebiet von Jersey Citys und Bayonnes begrenzt und im Süden von Staten Island. Überbrückt wird die Bucht von einer Eisenbahnbrücke und der Vincent R. Casciano Memorial Bridge (umgangssprachlich Newark Bay Bridge, gelegentlich auch noch Turnpike Extension Bridge) für den Kfz-Verkehr.

Die Raritan Bay liegt südlich von New York und Jersey City. Sie ist der westliche Teil der Lower New York Bay, die am Zusammenfluss von Raritan und Arthur Kill, einem Seitenarm des Hudson, liegt und sich trichterförmig zur Lower New York Bay hin öffnet. Im Norden wird sie von Staten Island und im Süden zum Teil vom Gemeindegebiet von Monmouth County, NJ, begrenzt. Dieses endet an seinem Ostende vor dem Atlantik in der landeinwärts laufenden Landzunge Sandy Hook. Dahinter die Naval Weapons Station Earle mit ihrer markanten Pier.

Schiffe, die nicht durch die Narrows fahren, können auch vom Westende der Raritan Bay in den Arthur Kill einfahren, um so in die Newark Bay mit ihren Hafenanlagen zu gelangen. Der Name der Bucht kommt vom Stammesnamen von Ureinwohnern, der auch im Flussnamen Raritan weiterlebt.

Die Upper New York Bay wird auch Upper New York Harbor oder the Upper Bay genannt und bildet den eigentlichen Naturhafen. Sie liegt im Sinne der Fließrichtung des Hudson höher und ist der innere, nördliche Teil des natürlichen Hafens von New York. Seine äußeren Grenze sind seewärts die Narrows, Manhattan im Norden, Brooklyn im Osten. Staten Island und New Jersey umgeben die Bucht im Westen. Durch die Narrows sind hier liegende Schiffe zwar noch einer Tide und Brackwasser ausgesetzt aber bereits weitgehend vor dem Unwetter des Nordatlantiks geschützt. Hier liegen die Inseln Ellis, Governors und Liberty Island.

Der Bronx River ist ein etwa 38 Kilometer langer Fluss, der in den East River mündet.

Der 493 Kilometer lange Hudson River entspringt in den Adirondack Mountains. Von dort fließt er überwiegend in südlicher Richtung durch den Staat New York und nimmt bei Albany das Wasser des Mohawk River auf. Bereits nördlich der Stadt New York sind auf ihm die Atlantik-Gezeiten spürbar. Die ursprünglich in der Gegend lebenden Ureinwohner, die Mahican, nannten den Fluss „Muh-he-kun-ne-tuk“, also den „der in beide Richtungen fließt“.

Auf Höhe der Stadt wird er oft auch nur North River genannt. Europäer entdeckten den Fluss 1524 (Giovanni da Verrazzano). Benannt wurde er später nach Henry Hudson, einem englischen Seefahrer, der ihn 1609 für die Niederländer erkundete.

Ambrose Channel ist der Name einer Schifffahrtsstraße in der Lower New York Bay, die von Osten auf die Narrows zuläuft bzw. aus ihnen auf den Atlantik hinaus führt. Sie wird von Breezy Point in Queens, bzw. landeinwärts von der Landspitze Sea Gate an der Gravesend Bay auf dem östlichen Ufer und dem Leuchtfeuer Ambrose Light westlich markiert (Ambroseleuchtfeuer steht östlich von Sandy Hook). Wegen der Strömungen, dem hohen Schiffsaufkommen und der Kollisionsgefahren besteht hier Lotsenpflicht.

Der Arthur Kill (Wortbildung aus der niederländischen Kolonialzeit, aus dem Niederländischen "achter kill" für "hinterer Kanal") ist eine 10 km lange und mindestens 168 m breite Wasserstraße, die die Raritan Bay direkt mit der Newark Bay und den dortigen Hafenanlagen verbindet. Das häufig damit in Verbindung verwendete Wort Kanal ist sachlich nur für die immer wieder vertiefte und erweiterte Schifffahrtsrinne berechtigt, da es sich vom Ursprung her um eine natürliche Verbindung handelt.

Der Arthur Kill ist wahrscheinlich ein voreiszeitlicher Hudson-Abfluss. Dabei wird diskutiert, ob er einziger Abfluss oder einer solcher Abflüsse war. Er verbindet Raritan Bay und Newark Bay und wird auch als eine Zufahrt dorthin genutzt. Er trennt die New Yorker Staten Island von New Jersey.

Er wird von der Goethals Bridge, der Outerbridge Crossing und der Arthur Kill Vertical Lift Bridge (Eisenbahn) überquert. In seinem Lauf gibt es zwei Inseln, die Pralls Island und die Isle of Meadows. Das Ufer zur Staten Island ist weitgehend unbefestigt und nicht besiedelt, während auf der Seite New Jerseys viele Fabriken liegen.

Der Eriekanal, 1825 fertiggestellt, verbindet über den Hudson die Stadt New York mit dem Eriesee. Er ist 584 km lang und zweigt erst nördlich von Albany, also erst etwa 230 km von New York entfernt vom Hudson ab; folgt dem Mohawk in westlicher Richtung bis nach Rome und wird dann erst als Kanal nach Syracuse, Buffalo etc. bis zu den Großen Seen geführt. Er war z. B. durch den Mehl- und Warentransport historisch eine der Voraussetzungen des Wachstums von New York als Drehscheibe des Binnen- mit dem Küstenhandel und dem Import und Export nach Europa.

Der East River ist entgegen seiner Bezeichnung kein Fluss, sondern eine langgezogene schmale Meerenge zwischen Long Island Sound, dem Unterlauf des Hudson und der Upper New York Bay. Das heißt, er ist an seinen Enden zum Atlantik hin geöffnet und unterliegt den Gezeiten wie der gesamte Hafen. In ihm liegen unter anderem die kleine Schwester Manhattans Roosevelt Island (früher Welfare Island), Randalls Island, Rikers Island, Mill Rock, U Thant Island, Wards Island und Governors Island.

Der Harlem River ist ein weiterer, schmaler Meeresarm, der über 13 Kilometer Länge den East River und den Hudson verbindet. Er trennt den Norden der Insel Manhattan von der zum Festland gehörenden the Bronx.

Die größte Schifffahrtskatastrophe im Hafen, der Untergang der General Slocum, 1904, geschah an der Mündung des Harlem Rivers in den East River, am Hell Gate (Höllentor).

Hier werden die schiffbaren Kanäle getrennt nach Gewässerabschnitten genannt:

Lower Bay

Raritan Bay

Jamaica Bay

Arthur Kill

Newark Bay

Kill van Kull

Upper Bay[4]

Hudson River

East River

Vier der fünf Bezirke New Yorks (Boroughs) liegen selbst nicht auf dem Festland. Brooklyn und Queens liegen größtenteils auf Long Island; nur der Stadtbezirk the Bronx liegt nicht auf einer Insel.

Im East River liegen unter anderem die kleine Schwester Manhattans Roosevelt Island (früher Welfare Island) und Wards Island (u. a. Isolierstation, Aufnahmeeinrichtung für Einwanderer und zeitweise weltweit größtes psychiatrisches Krankenhaus).

Mehr oder weniger große der übrigen etwa 30 Inseln von NYC sind jeweils den Stadtbezirken verwaltungsmäßig zugeordnet. Wie zum Beispiel City Island, Hart Island und Rikers Island der Bronx und Ellis Island sowie Governors Island zu Manhattan.

Die in den Gewässern von und unmittelbar vor New Jersey liegende Insel Liberty Island (früher Bedloe’s Island) ist Standort der Freiheitsstatue (amerikan. Lady Liberty). Sie war bis 2012 (vor dem Sturm Sandy) von einem der Wärter des Monuments bewohnt. Offiziell steht sie unter Bundesverwaltung.

Das 190 Kilometer lange Long Island gehört zum US-Bundesstaat New York. Im Hafengebiet liegen weitere Inseln, die zu den Nachbarstädten in New Jersey gehören.

Am Hudson:

An der Küste von New Jersey:

Auf New Yorker Seite:

Dazu gehören auch große Frischwassertunnels (Nr. 1 bis Nr. 3; z. B. vom New Croton Aqueduct, Catskill aqueduct oder vom Delaware system her) und andere Wasserleitungen, die zum Teil im Hafen laufen.

Die Feuerwehr in New York City (Fire Department of New York abgekürzt FDNY) unterhält als Hafenfeuerwehr drei Kompanien mit diversen Löschbooten. Nachdem die Feuerwehr 1731 gegründet worden war, wurde 1809 von ihr das erste Feuerlöschboot in Dienst gestellt.

Die für die Hafengebiete zuständige Polizeibehörde ist seit 1953 die Police Division der Waterfront Commission of New York Harbor (WCNYH). Sie ist eine zweistaatliche Behörde der US-Bundesstaaten New York und New Jersey und arbeitet eng mit beiden städtischen Polizeien und den Bundesbehörden zusammen.

Als Grenzpolizei arbeitet der Küstenschutz (United States Coast Guard; zuständig für NYCs Gewässer ist der „District One“, Sitz in Boston mit seinem Sector New York).

Mit dem Bau des Eriekanals entstand zwischen 1789 und 1825 eine günstige Warentransportverbindung zwischen dem Eriesee, Hudson und New York (dem Atlantikhafen). Er ist 584 Kilometer lang, 12 Meter breit und 1,2 Meter tief. Er diente seitdem der Erschließung und Besiedlung der Gebiete um die Großen Seen.

Traditionell bieten Eisenbahnen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts für die gesamte Ostküste sehr gute Hafenanschlüsse; insbesondere entlang der Ostküste und hin zu den Großen Seen (Cleveland, Detroit, die Ohio-Region und Chicago).

Durch den Containerumschlag spielt vermehrt auch der Straßenverkehr eine wichtige Rolle für den Handel mit dem Binnenland.

Mit der Zunahme des Straßenverkehrs und seit dem Ausbau der Fernverkehrsstraßen ist der Hafen an das Autobahnnetz der USA angeschlossen, z. B. über den Lincoln Highway (1913), die U.S. Route 1, Route 1 Extension (heute die New Jersey Route 25, den ersten „Super Highway“ in den Vereinigten Staaten), die Interstate 95, I 80, I 278, den Long Island Expressway (L.I.E.; I 495) oder auch die Route 130.

Das kostenfreie öffentliche Fähren-System in New York verbindet Uptown und Downtown und bietet Fahrten nach Staten Island, Brooklyn, Queens, in die Bronx und nach New Jersey. Die Hauptverbindung, The Staten Island Ferry, pendelt bereits seit 1905. Auf der heute 25-minütigen Fahrt sieht man auch auf die Freiheitsstatue und Lower Manhattan. Seit 2017 betreibt NYC Ferry ein umfangreiches Fährnetz mit Verbindungen zwischen allen fünf New Yorker Stadtbezirken.

Ähnlich Taxen auf Straßen funktionieren die Dienste von NY Waterway (Anlegestellen in Manhattan und New Jersey und bei den Baseballstadien; zentral in NJ bei Weehawken Port Imperial und am Pier 78) und New York Water Taxi (Anlegestellen in Downtown Manhattan und Brooklyn, an der West 23rd Street und bei Circle Line an der West 42nd Street).

Einige ehemalige Piers bieten Flugdecks für Hubschrauber-Zubringerdienste. Eine Weiterentwicklung ihrer Aufgabenstellung im Hafen war übrigens die Übertragung der Betreiberschaft für die drei großen Flughäfen New Yorks an die zweistaatliche Hafenbehörde (PANYNJ).

Die Piers in Manhattan haben folgende Nummerierung/Lage (ausgehend von der Südspitze):

In New York gibt es ca. 2000 Brücken. Die längste Brücke ist die südlich gelegene und bereits genannte Verrazzano-Narrows Brücke, die Staten Island und Brooklyn über die Hafenzufahrt zum/vom Atlantik hinweg verbindet.

Siehe dazu insbesondere den Artikel über die Metropolitan Transportation Authority (MTA) des Staates NY mit den MTA-Brücken und -Tunnels und dem ÖPNV in der Stadt und der Region.

Die Geschichte des Hafengebiets ist in der Neuzeit weitgehend identisch mit der Geschichte der Stadt New York. Hier folgen deshalb einige für den Hafen markante Daten zusätzlich:

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Seit 2003 gibt es eine Behörde, die National Parks of New York Harbor,[8] deren Aufgabe es ist, 23 national bedeutsame Gebäude, Gebäudeensembles und Landschaften, die im und am Hafen liegen, zu bewahren (im Rang von national monuments, National Memorials, National Historic Sites und einer Reihe von Erholungsgebieten, National Recreation Areas). Dazu gehören die Statue of Liberty, die Federal Hall National Memorial, der Canarsie Pier in der Jamaica Bay, das Castle Clinton, das Fort Hancock im Monmouth County, die Gateway National Recreation Area und die St. Paul’s Church in Mount Vernon (New York) und der Great Kills Park. Leiterin (Commissioner unterhalb des Innenministeriums) ist zurzeit Maria Burks. Entgegen dem Namen der Behörde gibt es allerdings keinen National Park of New York Harbor. Mit dieser Behörde arbeitet eng eine Stiftung zum gleichen Zweck zusammen, die National Parks of New York Harbor Conservancy (sie ist eine 501(c)3-Non-Profit-Organisation).[9]

Wären sie nicht bereits genannt, gehörten hier Hudson als europäischer Entdecker (1609) und Washington trotz oder wegen der militärischen Niederlage von 1776 aufgezählt. Ebenso wie der Namensgeber des Raddampfers General Slocum, der Katastrophe von 1904. Dagegen gehörte der Stadtplaner Robert Moses (1888–1981; the „master builder“) für den Hafen eher zu den stillen Größen.

Personen, mit denen der Hafen oft in einem Atemzug genannt wird und umgekehrt, sind außerdem:

Eines der alten Hafenbecken in Brooklyn, Red Hook
Der A.P. Moller-Container-Terminal im Port Elizabeth, Newark, NJ
Historische, detailreiche Karte (um 1885) der Region noch vor der Erweiterung der Stadt New York
Chelsea Piers am Hudson River
360°-Panorama des Hafens, vom Empire State Building aus gesehen (Aufnahme: April 2005)
1. Hudson River, 2. East River, 3. Long Island Sound, 4. Newark Bay, 5. Upper New York Bay, 6. Lower New York Bay, 7. Jamaica Bay, 8. Atlantik
Vor Long Island liegt Long Beach Barrier Island, hier Blickrichtung Nordwest
Staten Island links; Brooklyn rechts, verbunden durch die „Verrazzano“ (PD-Foto der NYSGIS)
Port Newark im Vordergrund, Blickrichtung nordostwärts nach Newark Bay
Details südöstlich von Manhattan: Red Hook, Governors Island, Corlaer’s Hook, Karte von 1766
Lower Manhattan um 1931; der Hudson im Bild oben
Ambrose Feuer
Arthur Kill, verbindet Raritan Bay und Newark Bay
rechts: Staten Island
Blick auf den East River mit der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge
Windmühle auf Gardiners Island
Leuchtturm am Ambrose Channel
Britische Seekarte von 1885 mit Darstellung der damals verfügbaren Wasserstraßen, Seezeichen und Leuchttürme
Karte zum Mündungsgebiet u. a. mit dem ehemaligen Fort Hancock
Der Army-Terminal, Brooklyn, 57. Straße
Autobahnnetz (Interstate Highways)
Staatl. Fähre
Anlegestelle Hoboken, New Jersey
Triborough Bridge und Hell Gate Bridge im Norden; Blick von Queens nach Manhattan
Karte New Yorks von 1664 mit eingezeichneter Hafennutzung; rechts (südwestliches Ende Manhattans) das Fort
George Washington (John Trumbull, 1780)
Castle Clinton
Fort Jay, GI
Titanic-Denkmal, 1913, jetzt am South Street-Museum
Zweiter Weltkrieg: Die gekenterte Lafayette, 1942
Seaport Museum, abendliche Stimmung am Hafen
Blick über die Wallabout Bay (East River)