Monika Schmitz-Emans

Monika Schmitz-Emans (* 1. Juni 1956 in Leverkusen) ist eine deutsche Komparatistin und Literaturwissenschaftlerin.

Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie, Pädagogik, Italianistik und Kunstwissenschaft und dem Ersten Staatsexamen für die Fächer Deutsch und Philosophie promovierte Schmitz-Emans 1984 bei Beda Allemann in Bonn mit einer Arbeit zum Thema: Schnupftuchsknoten oder Sternbild? Jean Pauls Ansätze zu einer Theorie der Sprache. Ab 1983 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie als Lehrbeauftragte an den Universitäten Essen und Jena. 1992 folgte die Habilitation zum Thema Schrift und Abwesenheit. Historische Paradigmen zu einer Poetik der Entzifferung und des Schreibens an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Im selben Jahr erfolgte die Berufung auf eine Professur für Europäische Literatur der Neuzeit an der FernUniversität Hagen. 1995 wurde Schmitz-Emans auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum berufen. Gastaufenthalte führten sie unter anderem als Max Kade Distinguished Visiting Professor an die University of Notre Dame (Indiana/USA, 2002) und an die University of Wisconsin–Madison (Wisconsin/USA, 2011).

Monika Schmitz-Emans, 2015