Cricket World Cup 2007

Der ICC Cricket World Cup 2007, der vom 13. März bis 28. April 2007 auf den Inseln der British West Indies ausgetragen wurde, ist das neunte Turnier um die wichtigste Trophäe im Cricket. Zwar gilt auch heute noch das traditionelle Test-Cricket über fünf Tage als die höchste Spielform im Cricket und als beste Cricketnation darf sich das Land betrachten, das im Test-Cricket über Jahre hinweg die meisten Erfolge erringt, doch das wichtigste Einzelereignis ist mit Abstand der World Cup, der seit 1975 ausgetragen wird. Weltmeister wurde Australien, Spieler des Turniers Glenn McGrath.

Alle Spiele wurden im One-Day Cricket Format ausgespielt, das heißt mit auf 50 Over begrenzten Innings und einem Innings pro Mannschaft.

Alle Spiele begannen um 09:30 Uhr Ortszeit, wobei zu beachten ist, dass Jamaika von Mitteleuropa eine Zeitzone weiter entfernt liegt als alle anderen Spielorte. Die ersten Innings sind danach auf 09:30 – 13:00 angesetzt, die zweiten auf 13:45 – 17:15. Wie bei wichtigen Turnieren üblich war für alle Spiele ein zusätzlicher Spieltag vorgesehen für den Fall, dass es zu langen Regenunterbrechungen kommen sollte; doch wird nach Möglichkeit, notfalls mit verkürzten Innings, das Spiel am angesetzten Tag abgeschlossen. Dabei kommt die mittlerweile bewährte Duckworth-Lewis Method zum Einsatz.

Erstmals traten 16 Nationen zu diesem Turnier an, das in acht Ländern der englischsprachigen Karibik ausgetragen wird.

Automatisch qualifiziert waren die 10 Test-Cricket Nationen England, Australien, Südafrika, Neuseeland, West Indies, Indien, Pakistan, Sri Lanka, Simbabwe und Bangladesch, ebenfalls Kenia als zum Zeitpunkt der Auslosung einzigem Land mit offiziellem One-Day-International Status und die fünf Qualifikanten der ICC Trophy 2005 in Irland, nämlich Schottland, Irland, Kanada, Bermuda und die Niederlande.

Aus vier Vorrundengruppen je vier Mannschaften qualifizierten sich die jeweils beiden ersten für die Zwischenrunden (Super 8), in der alle Qualifikanten in einer Gruppe gegeneinander antraten, nur die vier Ergebnisse aus der Vorrunde dieser Mannschaften untereinander wurden mitgenommen. Schließlich spielten in den beiden Halbfinalspielen der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten. Das Finale fand am 28. April in Barbados statt, ein Spiel um Platz 3 gab es nicht.

Als Austragungsorte wurden 8 Stadien in den Staaten, die durch das West Indies Cricket Team vertreten werden ausgewählt.

Die Vorrunde wurde in vier Gruppen mit jeweils vier Teams ausgetragen, wobei sich jeweils die ersten beiden einer Gruppe für das Super Eight qualifizierten. In den Tabellen finden folgende Bezeichnungen Verwendung:

(Antigua & Barbuda, Grenada, Guyana, Barbados)

England 1975 | England 1979 | England 1983 | Indien/Pakistan 1987 | Australien/Neuseeland 1992 | Indien/Pakistan/Sri Lanka 1996 | England 1999 | Südafrika 2003 | West Indies 2007 | Bangladesch/Indien/Sri Lanka 2011 | Australien/Neuseeland 2015 | England 2019 | Indien 2023 | Namibia/Simbabwe/Südafrika 2027 | Bangladesch/Indien 2031

Teilnehmende Länder des Cricket World Cups 2007:
  • Vollmitglieder des International Cricket Councils (ICC)
  • Qualifiziert bei der ICC Trophy 2005
  • In der Qualifikation gescheitert
  • Keine Teilnahme
  • Ergebnis des Cricket World Cups 2007:
  • Sieger
  • Finalist
  • Halbfinalteilnahme
  • In der Super 8 ausgeschieden
  • In der Gruppenphase ausgeschieden
  • Keine Teilnahme